Kurzantwort
DMR erhöht die Kapazität, indem ein 12,5-kHz-Kanal in zwei Zeitschlitze aufgeteilt wird. Dadurch können zum Beispiel zwei Gesprächsgruppen parallel über denselben Repeater laufen. In der Praxis hängt die nutzbare Kapazität aber von Gruppenstruktur, Gesprächsdisziplin, Notruf, Datenverkehr, Repeaterstandorten und Systemplanung ab.
Der Begriff Zeitschlitz klingt technisch, ist aber zentral für die Planung von DMR-Funknetzen.
Das Prinzip
DMR verwendet TDMA. Ein Funkkanal wird zeitlich geteilt: Zeitschlitz 1 und Zeitschlitz 2 können unterschiedliche Gruppen, Rufe oder Dienste tragen.
Was bei der Kapazität zählt
- Anzahl Nutzer und Gesprächsdichte.
- Gruppen und Prioritäten.
- Repeaterstandorte und Abdeckung.
- Notrufe, Daten, GPS und Statusmeldungen.
- Funkdisziplin und klare Rufgruppen.
Typische Fehler
Die theoretischen zwei Zeitschlitze werden als unbegrenzte Kapazität verstanden. In realen Netzen muss Gesprächsverkehr geplant und beobachtet werden.
FAQ
Wie viele Gespräche kann DMR auf einem Kanal führen?
In der Regel zwei gleichzeitige Gespräche oder Dienste über zwei Zeitschlitze.
Braucht DMR dafür einen Repeater?
Die Kapazitätsvorteile werden besonders in Repeater- und Systembetrieb relevant.
Was passiert bei zu vielen Nutzern?
Rufe warten, Gruppen blockieren sich oder wichtige Kommunikation wird erschwert.
Wie plant man DMR-Kapazität?
Über Nutzerzahlen, Rollen, Gruppen, Standorte, Verkehrslast und Prioritäten.
Quellen und Aktualität
Diese Seite wurde am 06.07.2026 erstellt. Technische und regulatorische Angaben müssen bei konkreten Projekten mit aktuellen Herstellerdaten, Normen, Frequenzvorgaben und Standortbedingungen abgeglichen werden.
