Kurzantwort
DMR Roaming ermöglicht, dass Funkgeräte zwischen mehreren versorgten Standorten wechseln. IP Site Connect verbindet DMR-Repeater über IP, damit mehrere Standorte zusammenarbeiten können. Das ist sinnvoll für Industrieareale, Gemeinden, Logistikzentren, Campus, Tunnelportale oder verteilte Betriebsstandorte. Entscheidend sind Abdeckung, Netzqualität, Gruppenstruktur, IP-Anbindung, Latenz, Redundanz und saubere Programmierung.
Ein einzelner Repeater reicht nicht immer aus. Sobald mehrere Gebäude, Standorte oder Aussenbereiche versorgt werden müssen, wird die Standortvernetzung relevant.
Wie Standortvernetzung funktioniert
Mehrere Repeater werden über IP verbunden. Funkgeräte nutzen definierte Kanäle und können je nach Programmierung auf den passenden Standort wechseln.
Was geplant werden muss
- Welche Standorte und Gebäude müssen versorgt werden?
- Welche Gruppen sollen standortübergreifend sprechen?
- Wie stabil ist die IP-Verbindung zwischen Repeatern?
- Welche Fallbacks gibt es bei Netz- oder Stromausfall?
- Wie wird Roaming im Codeplug programmiert und getestet?
Typische Fehler
Repeater werden vernetzt, ohne Gesprächsgruppen, Roaminglisten und IP-Redundanz sauber zu planen. Dann wirkt das Netz zwar gross, bleibt im Betrieb aber unzuverlässig.
FAQ
Was ist IP Site Connect?
Eine DMR-Funktion, bei der mehrere Repeater über IP verbunden werden.
Was bedeutet DMR Roaming?
Das Funkgerät kann zwischen definierten Repeaterstandorten wechseln, wenn es entsprechend programmiert ist.
Braucht jedes DMR-Netz Roaming?
Nein. Es lohnt sich erst bei mehreren Standorten oder grösseren Arealen.
Ist IP Site Connect dasselbe wie DMR Tier III?
Nein. Tier III ist trunkingfähiger Systemfunk; IP Site Connect vernetzt konventionelle DMR-Repeater.
Quellen und Aktualität
Diese Seite wurde am 06.07.2026 erstellt. Technische und regulatorische Angaben müssen bei konkreten Projekten mit aktuellen Herstellerdaten, Normen, Frequenzvorgaben und Standortbedingungen abgeglichen werden.
