Kurzantwort
Bei mehreren Betriebsfunk-Standorten müssen Frequenzen, Repeater, Antennen, Leistung, Abdeckung, Störungen und Übergänge sauber koordiniert werden. Je nach Architektur kommen getrennte Kanäle, IP Site Connect, Roaming, Gleichwellenfunk oder andere Konzepte infrage. In der Schweiz müssen solche Parameter zur Frequenzzuteilung und zum realen Betrieb passen.
Mehr Standorte bedeuten nicht automatisch besseres Funknetz. Sie erhöhen auch die Anforderungen an Planung und Dokumentation.
Was koordiniert werden muss
- Standorte, Antennenhöhen und Sendeleistungen.
- Überlappungszonen und Störpotenzial.
- Kanäle, Gruppen und Repeaterlogik.
- BAKOM-Angaben und Dokumentation.
- Messung und Betriebskontrolle.
Mögliche Konzepte
| Konzept | Einsatz |
|---|---|
| Roaming | Funkgeräte wechseln Standorte. |
| IP Site Connect | Repeater werden über IP verbunden. |
| Gleichwellenfunk | Mehrere Sender auf derselben Frequenz. |
| Voting | Mehrere Empfangsstandorte verbessern Rückweg. |
Typische Fehler
Neue Standorte werden ergänzt, ohne Überlappung, Störung, Konzession und Gruppenlogik sauber zu prüfen.
FAQ
Warum ist Frequenzkoordination wichtig?
Damit Standorte sich nicht gegenseitig stören und der Betrieb bewilligungskonform bleibt.
Ist Gleichwellenfunk immer die beste Lösung?
Nein. Je nach Anwendung können Roaming, IP Site Connect oder getrennte Kanäle sinnvoller sein.
Braucht es Messungen?
Ja, vor allem bei mehreren Standorten und Gebäuden.
Wer koordiniert die Frequenzen?
In der Schweiz ist das BAKOM zuständig; der Funkpartner bereitet technische Grundlagen vor.
Quellen und Aktualität
Diese Seite wurde am 06.07.2026 erstellt. Technische und regulatorische Angaben müssen bei konkreten Projekten mit aktuellen Herstellerdaten, Normen, Frequenzvorgaben und Standortbedingungen abgeglichen werden.
