Kurzantwort
Notruf, Lone Worker und Totmannfunktion sind Sicherheitsfunktionen professioneller Funkgeräte. Ein Notruf kann per Taste ausgelöst werden, Lone Worker überwacht regelmässige Rückmeldungen und Totmann- oder Man-Down-Funktionen reagieren auf Lage, Bewegung oder Inaktivität. Entscheidend sind korrekte Programmierung, definierte Alarmziele, Empfangsbestätigung, Schulung und regelmässige Tests.
Viele Geräte bieten Sicherheitsfunktionen. Der Nutzen entsteht aber erst durch ein durchdachtes Alarmkonzept und klare Verantwortlichkeiten.
Die wichtigsten Funktionen
| Funktion | Prinzip | Wichtig |
|---|---|---|
| Notruf | Aktive Alarmtaste am Gerät. | Alarmziel und Priorität festlegen. |
| Lone Worker | Regelmässige Quittierung durch den Nutzer. | Passende Zeiten und Eskalation definieren. |
| Totmann / Man Down | Alarm bei Lage, Bewegungslosigkeit oder Inaktivität. | Fehlalarme und Testprozess beachten. |
Was zum Sicherheitsprozess gehört
- Wer empfängt den Alarm?
- Wie wird der Alarm quittiert?
- Was passiert bei Funkloch oder leerem Akku?
- Wie werden Fehlalarme behandelt?
- Wie oft werden Funktion und Prozess getestet?
Typische Fehler
Die Funktion wird im Gerät aktiviert, aber niemand definiert Alarmziele, Reaktionszeiten oder Tests. Das erzeugt Scheinsicherheit.
FAQ
Was ist Lone Worker?
Eine Funktion für Alleinarbeit, bei der der Nutzer regelmässig reagieren muss, sonst wird ein Alarm ausgelöst.
Was ist Totmannfunktion?
Eine Funktion, die bei bestimmter Lage, Bewegungslosigkeit oder Inaktivität einen Alarm auslösen kann.
Ist Man Down dasselbe?
Man Down wird oft ähnlich verwendet. Die konkrete Umsetzung hängt vom Gerät und der Programmierung ab.
Reicht die Aktivierung im Funkgerät?
Nein. Alarmziel, Prozess, Schulung und Test sind entscheidend.
Quellen und Aktualität
Diese Seite wurde am 06.07.2026 erstellt. Technische und regulatorische Angaben müssen bei konkreten Projekten mit aktuellen Herstellerdaten, Normen, Frequenzvorgaben und Standortbedingungen abgeglichen werden.
