Für die Erweiterung und den Bestandsbau des Kunsthaus Zürich realisierte Motcom eine dezente Polycom-Gebäudefunklösung mit Messung, Engineering, Installation, Abnahme und Wartung.
Projektsteckbrief
| Kunde | Kunsthaus Zürich (Zürcher Kunstgesellschaft) |
|---|---|
| Branche | Kultur / Museum, öffentlich zugänglicher Bau |
| Standort | 8001 Zürich, Kanton Zürich |
| Objekt | Museumserweiterung und Bestandsbau, mehrere Ober- und Untergeschosse, Sichtbeton- und Glasarchitektur, öffentlich zugängliche Ausstellungs-, Depot- und Technikbereiche |
| Leistungsbereich | Gebäudefunk BOS (Polycom) |
| Leistungsumfang | Ist-Messung, Konzept, Engineering, Installation, Abnahmemessung, Wartungsvertrag |
Ausgangslage
Mit der Erweiterung des Kunsthaus Zürich entstand ein architektonisches Meisterwerk – und zugleich eine anspruchsvolle funktechnische Ausgangslage. Sichtbeton, grossflächige Glasfassaden und tief liegende Untergeschosse dämpfen Funksignale stark, sodass eine zuverlässige Versorgung ohne zusätzliche Infrastruktur nicht möglich war. Für den Betrieb eines öffentlich zugänglichen Gebäudes dieser Grösse verlangte die zuständige Behörde eine flächendeckende Versorgung der Blaulichtorganisationen über das Polycom-Netz – insbesondere in den abgeschirmten Tiefgeschossen und Depoteräumen.
Anforderungen des Kunden
- Flächendeckende Polycom-Versorgung in sämtlichen Gebäudeteilen inklusive Untergeschosse, Depots und Treppenhäuser
- Abnahme durch die zuständige Behörde ohne Beanstandung
- Dezente, in die Architektur integrierte Installation ohne sichtbare Beeinträchtigung der Ausstellungsräume
- Installation im laufenden Innenausbau, koordiniert mit Bauleitung und Denkmalpflege
- Planbare Betriebskosten über einen Wartungsvertrag mit definierten Reaktionszeiten
Lösung durch Motcom
Motcom entwickelte eine dezente, vollständig integrierte Funkinfrastruktur für den Polycom-Betrieb. Über eine behördlich abgenommene Kopfstation mit unterbruchsfreier Stromversorgung wird das Signal eingespeist und über ein hybrides Verteilnetz auf alle Ebenen geführt. Die Antennen wurden so positioniert und ausgeführt, dass sie den ästhetischen Anforderungen der Architektur gerecht werden und dennoch maximale Reichweite und Sicherheit gewährleisten.
- Analyse und Messung
- Ist-Messung der Aussenversorgung, Funkausleuchtung und Prognoserechnung je Geschoss
- Planung und Engineering
- Dezentes Antennenlayout, Trassenplanung, Abstimmung mit Bauleitung und Denkmalpflege
- Realisierung
- Montage im laufenden Innenausbau, Verkabelung, Inbetriebnahme und Parametrierung
- Abnahme
- Abnahmemessung nach behördlicher Vorgabe, Messprotokoll und Dokumentation, Übergabe an die Behörde
- Betrieb
- Wartungsvertrag mit Fernüberwachung, jährlicher Kontrolle und definierter Reaktionszeit
Kundenstimme
Motcom hat eine Lösung gefunden, die man schlicht nicht sieht – und die trotzdem überall funktioniert. Genau das brauchten wir in diesem Gebäude.
Philipp Schmocker, Leiter Sicherheitsdienst, Kunsthaus Zürich
